Warum Sauna gesund ist

Der Saunagang: Erholung für Haut, Körper und eigentlich auch Seele. Besonders in der kalten Jahreszeit zieht es uns in die warmen Schwitzstuben, um Stress und Anspannung hinter uns zu lassen und das Kältegefühl abzuschütteln. Meinung zum Saunieren gibt es unendlich viele. Aber: Ist Sauna wirklich gesund? 

Szenenwechsel nach einem sonnigen Vormittag auf der Piste: Der enge Skianzug wird mit einem flauschigen Bademantel getauscht, die schweren Skischuhe mit Badesandalen. Nach einer erfrischenden Dusche geht es in die Sauna. Die Hitze nimmt langsam den gesamten Körper ein, der Saunaaufguss löst den letzten Rest von Verspannungen und Stress in Luft auf.

Aber wer hat’s eigentlich erfunden? Obwohl wir alle glauben, dass wir die Sauna in ihrem Ursprung den Skandinaviern zu verdanken haben, stimmt das so nicht ganz. Eigentlich kommt das Bad in heißer Luft aus dem Norden Ostasiens, manche behaupten auch, dass die Sauna ihren Wurzeln in Osteuropa hat. Etabliert und kultiviert haben die Sauna schlussendlich aber doch die Finnen. Und das ist gut so. 

Sauna ist finnisch und bedeutet Schwitzstube. 

Eigentlich ist der Sauna-Effekt einfach erklärt: Durch die Hitze erweitern sich die Gefäße und der gesamte Körper wird besser durchblutet. Wem heiß wird, der schwitzt: Rund drei Millionen Schweißdrüsen arbeiten daran, die Haut zu kühlen und kümmern sich darum, dass schlechte Substanzen aus dem Körper geschwemmt werden.
Weil sich die Haut- und damit auch die Körpertemperatur erhöht, simuliert die heiße Umgebung Fieber. Der Körper reagiert darauf – und zwar mit der Aktivierung von Abwehrzellen. Die Herzfrequenz steigt an, die Atemfrequenz nimmt zu. Die Muskeln aber entspannen sich. 
Regelmäßige Saunabesuche haben also einen positiven Effekt auf die körperliche Gesundheit.

Und: Wer den Saunagang zur Routine macht, ist weniger anfällig für Erkältungen. 

Tipps für einen gesunden Saunagang

• Immer mit der Ruhe: Geht man saunieren, sollte man das nicht abgehetzt tun und sich Zeit für die Entspannung nehmen.

• Duschen vor dem ersten Saunagang, denn: Trockene Haut schwitzt schneller als feuchte.

• Beim ersten Saunagang rund 8-10 Minuten in der Wärme bleiben. Der Aufguss ist vorbei? Nicht zu schnell aus der Sauna hetzten – der Körper muss sich langsam an den Temperaturwechsel gewöhnen.

• Abkühlung: Nach der Hitze geht’s in die Kälte. Aber nicht unbedingt den ganzen Körper auf einmal. Angefangen wird der kalte Guss beim rechten Fußgelenk über die Beine und Arme und dann Richtung Herz. Mutig? Dann ab ins Tauchbecken für ein paar Sekunden.

• Ruhephase: Im Bademantel oder bedeckt mit einem Handtuch geht’s zur Ruhe. Warum? Weil der Körper sonst auskühlt und für den nächsten Saunagang erneut aufgewärmt werden muss.

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