Am Inn ist Radfahren in – der Inntalradweg

Der Inn ist die Lebensader und der größte und prächtigste Fluss Tirols. Wie ein Band schlängelt er sich quer durch die Landschaft, fließt an majestätischen Bergen und malerischen Städtchen vorbei und gehört genauso sehr zu Tirol, wie die mächtigen Alpen. Wer das Land entlang des Inns besonders gut kennen lernen will, für den gibt es einen besonders empfehlenswerten Weg – im wahrsten Sinne des Wortes! Der Innradweg macht den Flussverlauf hautnah erlebbar, führt durch das Hochgebirge, hügelige Landschaften und Auen gleichermaßen und ist dabei ein besonders familienfreundliches, sportliches Naturerlebnis.

520 km Fahr(rad)vergnügen den Inn entlang

Der Innradweg ist ein sportliches Naturerlebnis, das die Grenzen Tirols schlichtweg sprengt. Von Maloja in Graubünden bis ins bayerische Passau führt der Radweg, der auf ganzen 520 Kilometern ein wahres Eldorado für Biker darstellt. Radfahrbegeisterte fahren dabei stets am Wasser entlang und passieren abwechslungsreiche Landschaften, die vom atemberaubenden Hochgebirge in der Schweiz und Tirol in liebliche Hügellandschaften in Oberösterreich und Bayern übergehen. Der abenteuerlichste Abschnitt des Radwegs verläuft dabei aber wohl durch das Tiroler Inntal. Schroffe Berggipfel, liebliche Almen, blühende Apfelbäume und wildes Wasser begleiten Radreisende, die das Inntal auf dem Drahtesel erobern. Dich nicht nur die Natur ist es, die die sportliche Reise entlang des Tiroler Inntalradwegs versüßt: Malerische Städte und Sehenswürdigkeiten säumen den Radweg und laden zu Zwischenstops ein. Da wäre etwa das mittelalterliche Rattenberg, die kleinste Stadt Österreichs, oder das schöne Hall in Tirol, die sich für einen Halt, einen Kaffee oder eine Übernachtung lohnen. Kulturinteressierte erkunden das Stift Stams oder die Knappenwelt im Gurgltal. Und wer Sehnsucht nach städtischem Flair hat, der wird mit der tiroler Landeshauptstadt Innsbruck bestimmt glücklich – schließlich liegt auch sie am weiten Innradweg.

Gastfreundschaft, Natur und Familienfreundlichkeit am Inntalradweg

Was den Innradweg außer den Natur- und Kulturschönheiten am Wegesrand noch so besonders macht, das haben wir einen gefragt, der es wissen muss: Radmechaniker Andreas Traxl-Pintarelli aus der Riml Sports-Filiale in Telfs ist nicht nur ein waschechter Tiroler, sondern auch begeisterter Radfahrer. „Das Naturerlebnis ist natürlich einzigartig“, erklärt uns Andreas, „dazu kommt eine tolle Gastronomie mit ausgezeichnetem Essen – und natürlich die Leute, die sind in Tirol einfach fein.“

Eine wunderbare Radtour für Familien

Was den Tiroler Innradweg besonders familienfreundlich macht, ist übrigens der Umstand, dass er im Abschnitt durch das Inntal quasi immer in der Ebene verläuft und fast keine Gefälle aufweist. Zudem besteht er primär aus asphaltierten Wegen, die ein Vorankommen einfach machen. Der Inntalradweg ist fast durchgehend beschildert und kann in Etappen oder vollständig befahren werden. Wer ihn von Graubünden bis Bayern abfahren möchte, braucht dafür, je nach Tempo, eine Woche bis zehn Tage.

Ein weiteres Plus: die Riml-Servicestationen

Der Inntalradweg ist gespickt mit Service-Stationen, an denen Flickzeug, Werkzeug, Fahrradpumpe, Schmieröl und vieles mehr bereit stehen. Hier können Sie kleine Reparaturen am Rad durchführen - oder Sie entspannen bei einer Tasse Kaffee oder einem reschen Schnitzel. Denn die Servicestationen sind allesamt bei verschiedenen Lokalen und Gaststätten platziert, an denen der Inntalradweg vorbeiführt. Also: Halten Sie an, verarzten Sie Ihr Bike und gönnen Sie sich selbst auch etwas Gutes.