Top Mountain Crosspoint: Aussicht, Geschichte und Erlebnis

Hoch oben in den Tiroler Bergen, an der Grenze zu Italien, wurde ein imposantes Bauwerk erschaffen, das moderne Kunst, Tradition, Geschichte, Erlebnis und Genuss perfekt miteinander kombiniert. Die Rede ist vom Top Mountain Crosspoint und verantwortlich dafür sind die Zwillingsbrüder Attila und Alban Scheiber. Wir haben uns mit Alban Scheiber auf einen Plausch auf 2.175 Metern Höhe getroffen, um mehr zum Gedanken, der hinter dem Crosspoint steckt, zu erfahren.

Zahlen und Fakten rund um den Top Mountain Crosspoint

  • Lage auf 2.175 Metern
  • Eröffnung: 2015/2016
  • 4 Funktionen vereint: Gondelbahn, Mautstelle, Museum und Restaurant
  •  neue 10er Kabinenbahn, die 2.400 Personen pro Stunde befördert
  • Motorcycle Museum auf 3.000 m2 mit über 230 Ausstellungsstücken
  • 320 Tage im Jahr geöffnet
  •  30 MitarbeiterInnen

Alban Scheiber – ein Mensch voller Leidenschaft

Er ist ein wichtiger und bekannter Mann – zumindest am Top Mountain Crosspoint. Stets wird unser Gespräch durch verschiedene Personen unterbrochen, die sich von ihm verabschieden, ihn begrüßen möchten oder eine kurze motorradtechnische Frage haben. Mit einer Entschuldigung in den Augen und einem Lächeln auf den Lippen wendet er sich kurz von uns ab, ist im nächsten Moment aber wieder voll bei der Sache. Multitasking in Reinform – ein echter Geschäftsmann eben, dem das Wohl aller seiner Besucher und Gäste am Herzen liegt.

Was vorher war, ist noch immer da. Nur besser.

„Der alte Schlepplift, die Mautstation aus den 80er Jahren… Es war an der Zeit, all das zu erneuern. Im Skigebiet Obergurgl-Hochgurgl muss man schließlich auch mit der Zeit gehen“; erklärt Alban. Und so wurde die Idee geboren, an die Stelle der alten Mautstation und der Gondelbahn einen multifunktionalen Komplex zu setzen, der eine moderne Mautstelle, die Talstation der Gondelbahn sowie ein Restaurant miteinander vereint. Warum ein Restaurant mit Bedienung? „Es gibt so viele Selbstbedienungsleichen – außerdem wollen wir unseren Gästen einen Hauch Luxus bieten. Darum haben wir ein Bedienrestaurant geplant. Und mit dem Motorrad-Museum haben wir endlich einen Platz für unsere große Sammlung gefunden!“, schmunzelt Alban.

Ein Schmuckstück im „Diamant der Alpen“

Obergurgl-Hochgurgl gilt als der „Diamant der Alpen“. Und es stimmt: Die Lage in 2.175 Metern Höhe ist ein wahrgewordener Traum. Der Blick reicht weit in die Tiroler Berge hinein, der Himmel ist zum Greifen nah. „Mit der neuen Kirchenkar-Gondelbahn können wir unseren Gästen noch mehr Komfort bieten“, freut sich Alban. Mit der neuen Einseil-Umlaufbahn der Firma Doppelmayr gesellt sich ein technisches Highlight zu den 24 Liftanlagen. „Es wurden vier Jahre Forschung in diese Bahn investiert. Obergurgl-Hochgurgl ist das erste Skigebiet, das diese Bahn bietet.“ Rund 2.400 Personen können pro Stunde damit ins Skigebiet befördert werden – und das vollkommen komfortabel, sogar mit Sitzheizung! Alban Scheiber ist stolz: „Ja, die Bahn hat Sitzheizung. Und sie ist wesentlich größer und komfortabler als andere Gondelbahnen.“

Der Weg zum Architekten

„Für das Projekt musste natürlich ein Architekt gefunden werden, der auf einer Wellenlänge mit uns liegt. Der Plan war, über einen Wettbewerb den passenden Architekten zu finden.“ Doch dann kam es anders als gedacht. „Beim Hand-Shifter-Run, einem Rennen, das dieses Jahr bereits zum 5. Mal am Timmelsjoch stattfindet, haben wir den Architekten Michael Brötz kennengelernt. Er ist Tiroler, interessiert sich für handgeschaltene Motorräder und ist Architekt – er war also wie für uns gemacht!“, erinnert sich Alban. Und so wurde der Tiroler Architekt auserkoren, den Crosspoint zu planen.

Eine Verbindung, die seinesgleichen sucht

„Der Crosspoint vereint Auto, Ski und Motorrad“, erklärt Alban. Die Mautstelle ist der Zugang zur Timmelsjoch Hochalpenstraße für Auto und Motorrad, Motorradfans werden im Museum glücklich, die Kirchenkarbahn bringt Skifahrer ins Skigebiet. Und im Bedienrestaurant kann das ganze Jahr hinweg geschlemmt werden – im Sommer wie auch im Winter  besonders gut auf der Aussichtsterrasse. Die Verbindung dieser Bereiche spiegelt sich auch in der Dekoration der Innenräume wieder – Details aus dem Bereich Ski, Motorrad und Auto zieren die Räumlichkeiten, ebenso sind Bilder regionaler Künstler an den Wänden ausgestellt. Und auch in der Architektur wurde eine Verbindung zur Region geschlagen: Das Gebäude ahmt Schneewechten nach und verschmilzt dadurch förmlich mit der Landschaft. „Auch bei der Wahl der Materialien wollten wir nicht auf Stahl und Glas zurückgreifen, Natürlichkeit und der Bezug zur Region standen im Fokus.“

Egal ob Sie auf dem Weg nach Italien über die Timmelsjoch Hochalpenstraße sind, ob Sie das Motorcycle Museum als Ziel haben, einen Tag im Schnee im Skigebiet Obergurgl-Hochgurgl verbringen oder einfach nur in besonderer Lage etwas essen möchten: Genießen die vielen Möglichkeiten sowie die zauberhafte Aussicht am Top Mountain Crosspoint.

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