Ein Traum wird wahr – aber kein Zuckerschlecken!

Patric Grüner hat es geschafft. Er erfüllt sich seinen Traum. Er wagt sich an 4.800 Kilometer und an eine Gesamthöhendifferenz von rund 52.000 Metern. Klingt gar nicht so schlimm? Auch nicht, wenn man diese Strecke in höchstens 288 Stunden, also in 12 Tagen, zurücklegen muss? Und zwar mit dem Fahrrad? Jetzt sieht das Ganze schon anders aus, oder?

Das Radrennen Race Across America ist eine echte Herausforderung. Doch Patric setzt alledem die Krone auf: Er setzt sich selbst für die Beendigung des RAAM ein Zeitlimit von acht bis zehn Tagen! Das bedeutet für ihn: megahartes Training, jede Menge Konzentration, viele Strapazen und zwischendurch auch echte Qualen. Doch es ist sein größter Traum – und Riml Sports unterstützt ihn dabei als Sponsor und drückt natürlich alle verfügbaren Daumen!

Fakten zum Race Across America (RAAM)

  • ultralanges Radrennen
  • von der Westküste bis zur Ostküste der Vereinigten Staaten
  • 4.800 Kilometer
  • 52.000 Meter Gesamthöhendifferenz
  • 57 Kontrollstellen
  • Zeitlimit: 288 Stunden – 12 Tage

  • Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 17 km/h ist erforderlich
  • erstes Rennen: 1982 unter dem Namen „Great American Bike Race“
  • Rekordhalter in „Männer Solo“: Christoph Strasser, 2014, mit einer Zeit von 7 Tagen, | 15 Stunden | 56 Minuten – Durchschnittsgeschwindigkeit 26 km/h

Radsportler Patric Grüner aus Längenfelden

Hartes Training unter Extrembedingungen 

Die Vorbereitungen auf das RAAM sind voll im Gange. Täglich trimmt Patric seinen Körper, stählt seine Muskeln, baut seine Ausdauer aus, trainiert seine mentale Stärke, stärkt seine Konzentration. Und das unter richtig harten Bedingungen. Denn geradelt wird nicht einfach in den schönen Ötztaler Bergen. Nein: Für’s Race Across America müssen andere Register gezogen werden. Darum stehen für Patric neben den üblichen Trainingsmethoden auch wöchentlich 10 bis 12 Skitouren bei Minusgraden sowie stundenlanges Radeln in der Sauna bei 70°C und 0% Luftfeuchtigkeit am Plan. Denn immerhin muss der Extremradsportler auch die Rocky Mountains (über 3.500 Meter) bezwingen und das Dead Valley (- 85 Meter) überstehen! 

Geschlafen wird nicht!

Zumindest nicht mehr wie ein normaler Mensch. Um die Strecke in nur 8 Tagen und Nächten zu schaffen, muss der Schlaf auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Und ein Minimum sind in seinem Fall lediglich ein paar Minuten! Wie das funktioniert? Jahrelanges Mentaltraining. „Ich hab meinen Körper mittlerweile so im Griff, dass mir Powernaps von wenigen Minuten reichen, um mich ausgeschlafen zu fühlen.“, erzählt Patric.

Mentale Stärke ist das A und O beim Ultracycling

Reicht Training allein da überhaupt aus?

Im Radsport kommen einem des Öfteren Fälle von Doping unter. Und so, wie sich die Beschreibung des RAAM anhört, kann man sich das ohne Hilfsmittel eigentlich nicht vorstellen. Patric steht dieser Frage ganz offen und ehrlich gegenüber: „Wenn dir nach 50 Stunden die Augen zufallen, hilft das beste Heilmittel nichts mehr!“ Was sonst noch essentiell ist, um solche Extremdistanzen zu meistern? „Wenn der Körper mit ausreichend Treibstoff in Form von Nahrung gefüttert wird, läuft’s. Die einzige Blockade ist der Kopf“, weiß Patric.

Ohne Sponsoring wäre die Teilnahme für Patric Grüner am RAAM nicht möglich. Denn die Flüge für sich und sein großes Team, die Übernachtungen, das Equipment… All das muss bezahlt werden. Riml Sports unterstützt den Sportler dabei als Sponsor und wünscht ihm alles Gute bei der Erfüllung seines Lebenstraums!

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